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Projektziele

Die Zielsetzungen des Projektes sind vielfältiger Art und können wie folgt in berufsqualifizierende, gesundheitsfördernde, gewaltpräventive und integrative Aspekte differenziert werden:

Für die ProjektteilnehmerInnen stellt die Beschäftigung und Qualifizierung eine sinnvolle Überbrückung von temporärer Arbeitslosigkeit dar. Durch die Förderung sowohl sportfachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten als auch der Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen in der Ausübung der projektbezogenen Tätigkeiten werden Selbstwertgefühl und Verantwortungsbewusstsein der TeilnehmerInnen nachhaltig gestärkt. Die Erfahrung der Selbstwirksamkeit durch die positive Resonanz insbesondere der Kinder und Jugendlichen in den Sportprojekten wird zudem begleitet von Freude und Genugtuung über die persönliche Anerkennung. Dies bewirkt eine Stabilisierung der Motivation gerade im Hinblick auf den beruflichen Entwicklungsprozess der erfolgreichen AbsolventInnen.

Über die Einrichtung von regelmäßigen Sport- und Spielangeboten für Kinder und Jugendliche in den Quartieren der Sozialen Stadt leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenlebens in den jeweiligen Stadtteilen.

Die aktuellen Sport- und Spielveranstaltungen werden wöchentlich von ca. achtzig bis einhundertzwanzig Kindern und Jugendlichen besucht.

Durch die Schaffung der "Bewegungsspielräume" werden Begegnungen ermöglicht und dauerhaft Kontakte geschlossen und erweitert.

Das Erlernen von gewaltfreien Konfliktlösungen im sportlichen Wettstreit und das Einhalten von Regeln im Sport befördern einen respektvollen und toleranten Umgang der Kinder und Jugendlichen für ein friedliches Miteinander. Damit werden schon früh gewaltpräventive Formen des Umgangs untereinander an die jungen Bewohner eines Stadtviertels beispielhaft vermittelt.

In der Anleitung zu einem regelmäßigen und maßvollen Sporttreiben werden darüber hinaus gesundheitsfördernde Ziele erreicht. Durch die Schaffung von Selbstvertrauen in die eigene Leistung und die Vermittlung von Spaß an der Bewegung wird den bekannten Risiken zur Entstehung von Bewegungsmangelkrankheiten frühzeitig entgegengewirkt. Damit werden auch Anregungen für ein sinnvolles Einbeziehen sportlicher Aktivitäten in das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen im präventiven Sinne gegeben.

Durch die Vorbildfunktion der Übungsleiter - mit und ohne Migrationshintergrund - werden nicht zuletzt auch integrative Aspekte gefördert. Im Vorleben von respektvollem und teamorientiertem Umgang der ProjektteilnehmerInnen miteinander wird den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl für individuelle Akzeptanz und Toleranz im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eindrucksvoll vermittelt.

Frankfurt, 19. Juli 2007

Gez.: Joachim Czwikla (Projektleitung)

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