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15.08.2019

„Holz“ ist ein Idol – Funkel Abstiegskandiat Nr. 1

Ministerpräsident Volker Bouffier (l.) gratulierte metropress-Gründer Hans-Jürgen Müller und Gattin Barbara zum 50-jährigen Firmenjubiläum. Foto: Moni Pfaff

Frankfurts Sportdezernent Frank (r.) und „Weltmeister“ Bernd Hölzenbein. Foto: Moni Pfaff

Eintracht-Anwalt Schickart (rettete die Eintracht 2002 vor dem Abstieg aus der 2.Liga) und Ex-Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen mit SJF-Website-Koordinatorin Moni Pfaff, die damals exklusiv die Existenz der umstrittenen „HELABA-Bürgschaft“ bewies. Foto: Jochen Golle

Tatortkommissar Richy Müller (r.) und SJF-Pressesprecher Jochen Golle trainierten 1979 gemeinsam beim CSC-Frankfurt in der Vorbereitung zum Tatort „Schattenboxen“. Ex-OB Petra Roth war damals Frankfurts erste Sportsdezernentin. Foto: Moni Pfaff

Viel Sport-Prominenz beim

50. metropress-Geburtstag

Frankfurt. Anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums der PR-Agentur Metropress im Hindemith-Foyer der Alten Oper Frankfurt gab es ein Wiedersehen vieler Frankfurter Sport-Stars und Prominenz aus Film, Musik und Politik. Die vom Hanauer Hans-Jürgen Müller (77) gegründete und heute von Sohn Jörg Müller geleitete Kommunikationsagentur ist seit Jahren auch für die Organisation und Vermarktung des Frankfurter Sportpresseballs (der nächste findet am 9.November 2019 ebenfalls in der Alten Oper Frankfurt statt) zuständig und engagiert sich auch mit Spenden für wohltätige Zwecke, wie z.B. die Uwe-Seeler-Stiftung. Zudem unterstützt und realisiert metropress von jeher Charity-Projekte wie Benefiz-Golfturniere und zahlreiche andere karitative Veranstaltungen.

Applaus Weltmeister Eckel

Standing-Ovations erhielt der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, Horst Eckel (87), der verriet, dass sein WM-Trainer Herberger „eigentlich nie viel geredet“ habe und vor dem WM-Finale lediglich feststellte: „Bube, ihr könnt die Ungarn schlagen!“. Dazu sah man u.a. die 74er-Fußballweltmeister Rainer Bonhof (67) und Bernd Hölzenbein (73), sowie Fußballweltmeisterin Nia Künzer (39). Außerdem die ehemalige Frankfurter OB, erste Sportdezernentin und Ehrenbürgerin Petra Roth (75), Schauspieler Wolfgang Stumph (73), Stuttgarts „Tatort-Kommissar Richy Müller (64)“. Ex-Kanzleramtschef Rudolf Seiters (81) veriet intime Details aus den schwierigen und spannenden politischen Verhandlungen vor dem Mauerfall und Ministerpräsident Volker Bouffier freute sich über die „tolle Atmosphäre in diesem vertrauten Kreis“.

Markus Frank ist „Holz-Fan“

In intensiven Gesprächen der unisono bestens gelaunten und nach dem offiziellen Programm (einer per Talk-Show inszenierten Art von Retrospektive) auf der Terrasse des Hindemith-Foyers kulinarisch verwöhnten Event-Gäste, wurden viele Anekdoten aus den vergangenen 50 Jahren verraten. So outete sich Frankfurts Sportdezernent Frank als Fan von Weltmeister Hölzenbei. „Als Jugendlicher war Holz mein Idol!“. Ex-Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen überraschte mit der Einschätzung, dass Düssdeldorfs Trainer Friedhelm Funkel „aktuell viel zu hoch gehyped“ würde und dieser für ihn jetzt „Abstiegkandidat Nr.1“ sei. Das überraschte sehr, denn zu Frankfurter Zeiten hatte Bruchhagen „seinen Friedhelm“ bis aufs Blut gegen Kritik verteidigt.

Tatortkommissar Richy Müller

trainierte und drehte beim CSC

Tatort-Kommissar Richy Müller erinnerte sich sofort an sein Box-Trainingsprogramm beim CSC-Frankfurt, in dessen legendärem Boxcamp (Sachsenhausen Wasserweg) 1979 auch der Dreh zum Tatort „Schattenboxen“ stattfand. SJF-Pressesprecher und Vorstandsmitglied Jochen Golle war damals persönlich vor Ort. Daran konnte sich auch Ex-OB Petra Roth erinnern, die seinerzeit als erste Frankfurter Sportdezernentin Amt führte. Roth schmeichelte Müller mehrfach wegen dessen „viel jüngeren Aussehens“ und oute sich als Fan des beliebten Schauspielers.

Ministerpräsident warnt

vor Katastrophen Szenarien

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (67, CDU), lobte Firmengründer Hans-Jürgen Müller mit den Worten: „Pioniere gehen keine ausgetretenen Wege – sie erfinden immer neue“. Er warnte aber auch in Zeiten neuer Kommunikations-Ebenen vor sogenannten „Influencern“: „Journalisten haben heute kaum noch Zeit zur Recherche und der seriöse Inhalt tritt immer mehr hinter der Unterhaltung zurück. Das permanente Aufzeigen von Katastrophen-Szenarien allein löst keine Probleme.“ Jochen Golle

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