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18.06.2016

Sportjugendzentrum Zeilsheim

Sportjugendzentrum Zeilsheim Foto: Moni Pfaff

Sportjugend Frankfurt investiert in Zeilsheim Sportzentrum für Generationen Am 3. März diesen Jahres hatte die Stadt Frankfurt bekannt gegeben, Sportfördermittel in Höhe von 6.500 Euro für ein Projekt der Sportjugend Frankfurt in Zeilsheim bereitzustellen. Bis im geplanten Sportzentrum die Lampen angehen, sind jedoch noch größere Summen zu investieren. Vorsitzender Peter Benesch führt sechsstellige Beträge an, die zum großen Teil allein für die Instandsetzung anfallen: „Das Gebäude ist seit circa zwei Jahren ungenutzt, dadurch waren und sind einige Renovierungsarbeiten hinfällig. Beispielsweise hatten dicht am Gebäude stehende Bäume Schäden an der Fassade hinterlassen, diese haben wir in Eigenleistung behoben.“ Auf dem rund 1.000 Quadratmeter umfassenden Außengelände sowie in den circa 600 Quadratmeter großen Räumlichkeiten ist ein sportliches Begegnungszentrum für alle Generationen geplant. Im Außenbereich sollen ein Hartgummiplatz, Stein-Tischtennisplatten und Fitnessgeräte speziell für den Gebrauch im Freien helfen, den hiesigen Sportbedarf teilweise abzudecken. Im Innenbereich möchte die Sportjugend ihr Konzept „Kraftsport gegen Gewalt und Aggressionen“ anwenden, mit dem Jugendliche ihre Energie sinnvoll für sich einsetzen. Auch die Angebote aus dem „Box- und Tischtenniscamp Gallus“ sollen mit nach Zeilsheim kommen. Beide Konzepte sind seit Jahren erfolgreich in den vier bereits bestehenden Sportzentren der Sportjugend in Frankfurt Gallus, Höchst, Rödelheim und Sachsenhausen. Jugendliche aller Altersstufen profitieren dort von einer Mischung aus Sport, pädagogischer Betreuung, Persönlichkeitsbildung und Konfliktlösung, unabhängig von Geschlecht, Kultur und Nationalität. Bis zur Nutzung der städtischen Liegenschaft als Sportzentrum gibt es noch viel zu tun. So sind sanitäre Anlagen und Räumlichkeiten für Duschen und Umkleiden zu integrieren. Endlich sollen vom Zentrum auch Zeilsheimer Organisationen profitieren: „Wir wollen die Möglichkeit geben, die Räumlichkeiten eigenständig zu verwalten und zu nutzen, ganz gleich ob es der Boxring ist, die Fitnessgeräte oder die Küche“, erläutert Benesch. Selbstverwaltung bedeutet ihm zufolge auch, dass immer jene Organisation die Anlagen beaufsichtigt, die sie gerade nutzt. Im Zeilsheimer Präventionsrat war das Konzept auf große Zustimmung gestoßen, anliegende Organisationen haben ihr Interesse für eine Nutzung bereits bekundet. Perspektivisch soll das Sportzentrum an sieben Tagen wöchentlich von 10 bis 22 Uhr in Benutzung sein. Sportkreisvorsitzender Roland Frischkorn lobt das Engagement der Jugendorganisation: „Unsere Sportjugend ist immer auf der Höhe der Zeit. Nach langjähriger Erfahrung in den Sportjugendzentren geht sie in Zeilsheim neue Wege und schafft mit dem Treffpunkt für alle Generationen einen Beitrag gegen die Individualisierung und für das Miteinander im Sport.“ Text: Tim Bugenhagen

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